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Spinne am Abend

"Arbeitstitel"

Super Supporter mailen mit dem Betreff "Arbeitstitel LP/CD" an:

IST DAS UNDERGrOUND?

​Wer schreibt über Musik, die noch niemand kennt? Über noch so ein Solo-Projekt unter Millionen anderen, zu denen es noch keine Stimmen gibt, die uns jetzt verraten könnten, ob das nun wirklich underground ist oder nicht. Nun, es bleibt wohl wieder an mir hängen...
"Spinne am Abend" ist das 2020 von mir, Benjamin Schmidt, gegründete Kunstprojekt, das euch sowieso zu diffus und anstrengend sein wird! Überdies noch viel zu schlecht produziert.
 
Mich kennt man ebenfalls nicht als Autor oder Gitarrist der Berliner Dark-Punk Band "Gruftschlampen", da ich nie etwas anderes als Underground gemacht habe und machen wollte. Und ja, selbstverständlich IST DAS HIER UNDERGROUND! Was sonst?

NO IDOLS! NO FANS!

Mit meinem Debüt "Arbeitstitel" habe ich eine Sammlung von Demos einfach mal zum Album erhoben, inspiriert von den dreckigen, emanzipierten Aufnahmen alter Postpunk- und Avantgarde-Künstler, die für mich erst durch ihre Unvollkommenheit zu Meisterstücken wurden.
Diese Schönheit des Makels fand ich in lange verschollenen Songfetzen alter, oft dilettantisch aufgenommener, Audiospuren, die ich beinahe gänzlich unbearbeitet ließ. Anstatt akribisch zu konstruieren, folgte ich meinem ganz spontanen Gefühl zu einer Akkordfolge, einer Bassline oder einem Drum Loop, weshalb man einige der Kompositionen nur als anarchistisch bezeichnen kann. Punk und die Dekonstruktionen seiner Formen, das war der Pfad, den ich einschlagen und auf dem ich mich verlaufen wollte. Am Ende war ich immer selbst überrascht.

PUNK UND DIE DEKONSTRUKTION SEINER FORMEN,

DAS WAR DER PFAD, DEN ICH EINSCHLAGEN UND

AUF DEM ICH MICH VERLAUFEN WOLLTE.

Der Name "Spinne am Abend" entstammt einer häufig irrtümlich angewandten Redensart, die um eine weitere Fehlinterpretation zu bereichern, ich mir das Recht herausnahm. So ist die Spinne als unbequemer Gast, der einen nicht schlafen lässt, ein wunderbar gruftiges Sinnbild der Kreativität, oder sagen wir des Spinnens. Dieses Spinnen aber, wenn ich ehrlich bin, bringt wie auch das Spinnen am Spinnrad wenig ein als Kummer und Sorgen. Doch brauche ich die Kunst, um überhaupt ein Leben zu ermöglichen. Und um die Kunst zu ermöglichen, brauche ich das Leben abseits von ihr. Ich spinne am Abend. Nicht, weil ich muss. Nicht, weil es jemand von mir verlangt. Nicht, weil ich es selbst von mir erwarte. Es ist schlicht ein Teil meines Seins, der sich mir immer irgendwo dazwischen offenbart, wie die Dämmerung in ihrem Farbenreichtum zwischen Tag und Nacht.

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© 2019 Benjamin Schmidt

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